motiv gesundheit

Analyse

Grundlagen schaffen

Keine Maßnahme ohne vorher zu wissen, wie sich die gesundheitliche Situation im Unternehmen momentan darstellt.

Nur auf Basis einer exakten Erfassung und Beurteilung von Belastungen – gemeinsam und im engen Austausch mit den Mitarbeitern – ist es möglich, geeignete und erfolgreiche Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln – und sie auch wirklich nachhaltig und evaluierbar zu gestalten.

Funktionelles Wissen über die Anatomie und Biomechanik, die physiologischen Bewegungsabläufe und die Berücksichtigung ganzheitlicher Zusammenhänge sind die Grundlage unserer Arbeit. Diese kombinieren wir zusätzlich mit weiteren wissenschaftlich erprobten Methoden zur Sammlung messbarer Daten.


Arbeitsplatzbegehung

Am Ort des Geschehens, am Arbeitsplatz, können individuelle Belastungen erfolgreich und effizient identifiziert werden.

Dazu gehört die Antwort auf Fragen wie: Wie passt die Gestaltung des Arbeitsplatzes zum Mitarbeiter? Wie sehen seine Arbeitsabläufe aus? Welche funktionellen Möglichkeiten hat der Mitarbeiter? Etc.

Diese Erkenntnisse werden sorgfältig dokumentiert und dienen als Grundlage Verbesserungsmöglichkeiten abzuleiten.

Erfassung von Beschwerden/Verhaltensmustern

Im Gespräch bleiben: mit auf das Unternehmen zugeschnittenen Fragebögen und Gesprächen – und in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt und der Mitarbeitervertretung – sammeln wir Informationen über Beschwerden und Belastungen der Belegschaft.

Immer mit dem Ziel exakt zu ermitteln, welche Maßnahmen wirklich wirksam sind. Und die Mitarbeiter frühzeitig am Prozess der Gesundheitsförderung zu beteiligen.

Erfassung individueller Gesundheitsdaten

Hier geht es um Gewicht, Blutdruck, Puls und vieles mehr. Daten, Zahlen und Fakten machen das betriebliche Gesundheitsmanagement transparent. Und mit den geeigenten Maßnahmen erfolgreich.

Medimouse-Messung

Die Medimouse ist ein handliches Messgerät zur computerunterstützten Darstellung und strahlenfreien Untersuchung der Form, Beweglichkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäule.

Die Mitarbeiter werden durch diese Maßnahme für ihre eigene Konstitution sensibilisiert. Gleichzeitig wird so der Ist-Zustand erfasst – eine wesentliche Voraussetzung um die Wirksamkeit der Maßnahme kontrollieren zu können.

Muskel- und Beweglichkeitstests

Mit dem Test der Wirbelsäulenbeweglichkeit, Kraft der Stützmuskulatur und der Koordination nach einem standardisierten Verfahren werden evaluierbare Daten ermittelt – und Mitarbeiter für ihre eigene Konstitution sensibilisiert.

Ergo-Pass

Die Analse der Gestaltung und der Einstellung des Arbeitsplatzes gibt einen wesentlichen Hinweis auf die Belastungen des Mitarbeiters.

Gleichzeitig dient dieser Analyseschritt auf bereits der Sensibilisierung für eine optimale Sitz-/Stehhaltung und der Vermittlung von Basiswissen über funktionelle Ergonomie.

Umgebungsfaktoren

Störfaktoren wie eine mangelhafte Beleuchtung, Lärm, störende Geräuschkulissen, Vibrationen oder ein ungünstiges Raumklima tragen ebenfalls dazu bei, dass Muskulatur verspannt und man schneller angestrengt ist.

Eine Überprüfung – gerne gemeinsam mit der Fachkraft für Gesundheits- und Arbeitsschutz –  gibt schnell eine Übersicht, wo Handlungsbedarf besteht.

Screening gesunder Arbeit

Screening Gesundes Arbeiten“ (SGA) ist ein Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung, der es erlaubt neben physischen auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit objektiv zu betrachten.

Er ist gemeinsam mit dem Institut für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der TU Dresden sowie dem bei INQA angesiedelten Thematischen Initiativkreis „Körper, Geist und Arbeit – ganzheitliche Prävention“ in den Jahren 2004 bis 2008 entwickelt worden ist.


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