motiv gesundheit

Produktion

Tagtäglich körperliche Höchstleistung

Stehen, bücken, heben, Lasten tragen oder einseitige Bewegungsabläufe verlangen den Mitarbeitern in der Produktion einiges ab. Häufig kommen dazu noch die Belastungen durch das Arbeitsumfeld. Wenig Platz, Lärm oder schlechte Licht- und Klimaverhältnisse können sich negativ auf den Gesundheitszustand der Mitarbeiter auswirken. Schichtarbeit stellt ein zusätzliche Herausforderung dar. Zudem müssen aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend auch ältere Mitarbeiter den Bedingung der Produktion gerecht werden.

Um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu stärken – und langfristig zu erhalten – bewährt es sich, die Ergonomie am Arbeitsplatz in den Fokus zu rücken und gleichzeitig das Bewusstsein für ein körpergerechtes Bewegungsverhalten zu schulen.

Die Analyse der Produktionsarbeitsplätze unter ergonomischen Aspekten zeigt schnell Optimierungsmöglichkeiten auf. Die Mitarbeiter werden in ihrem Arbeitsumfeld für rücken- und gelenkschonendes Verhalten sensibilisiert.

Bei der Umsetzung stehen selbstverständlich die Gegebenheiten des Unternehmens (z.B. Prozesse und Arbeitsabläufe) im Vordergrund.

Arbeitsplatz

Am Anfang steht eine umfassende Arbeitsplatzbegehung mit einer Analyse der physischen Belastung an den Arbeitsplätzen unter technischen, organisatorischen und verhaltensbezogenen Aspekten – bei Bedarf gerne auch unterstützt von einer Foto- und Videodoukumentation. Meist unterstützt uns dabei ein internes Spezialistenteam, um technische Fragen direkt vor Ort klären zu können.

Die Ergebnisse ermöglichen anhand einer Ampelstruktur einen schnellen Überblick, welche Bereiche Priorität haben, um den Gesundheitszustand der Mitarbeiter zu optimieren.

Auf diese Weise lassen sich effizient und erfolgreich Handlungsfelder ermitteln. Dazu gehören beispielsweise

  • ergonomische Verbesserungen des Arbeitsplatzes durch die Optimierung der vorhandenen Arbeitsmittel,
  • die Optimierung von Arbeitsabläufen oder
  • Maßnahmen zur Vermeidung von manueller Lastenhandhabung oder von Zwangshaltungen.

Mitarbeiter

Eine Untersuchung der persönlichen Gesundheit der einzelnen Mitarbeiter anhand des Wirbelsäulen-Screenings mit der Medimouse® oder einem standardisierten Muskel- und Beweglichkeitstest macht es möglich, Beschwerdefeldern zu identifizieren, sie zu evaluieren und ihnen mit einem eigens darauf ausgerichteten Workshop- und Vortragsprogramm zu begegnen.

Schichtarbeiter-Syndrom

In produzierenden Unternehmen ist Schichtarbeit häufig ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsorganisation. Allerdings stellt diese Form der Arbeitsorganisation für viele Mitarbeiter eine hohe Belastung dar.  Dies gilt vor allem für Modelle, in denen auch Nachtarbeit ein fester Bestandteil ist.

Im schlimmsten Fall kommt es bei den Beschäftigten zum so genannten Schichtarbeiter-Syndrom. Laut der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin versteht man darunter eine „Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (ICD-10 Ziffer G47.2)“. Charakteristisch für das Syndrom sind das Unvermögen, zur gewünschten Zeit schlafen zu können sowie eine exzessive Schläfrigkeit während der Arbeitszeit. Zudem steigt das Risiko, Gesundheitsstörungen wie Magen-Darm- oder Herz-Kreislauferkrankungen zu entwickeln.

Aus diesem Grund ist es im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements besonders wichtig, in diesem Bereich aktiv zu werden.

Aus physischer Sicht profitieren die Mitarbeiter

  • von gezielten Informationen zum Thema Schlaf und Einschlafen,
  • von Entspannungstechniken zur Verbesserung des Schlafs wie Progressive Muskelrelaxation oder Achtsamkeitsmeditationen,
  • von einem abwechslungsreichen Bewegungsprogramm (10 Minuten) während der Schicht,
  • und von Kenntnissen über gesunde Ernährungsgewohnheiten.


Wir beraten Sie gerne!